In 10 Schritten zum erfolgreichen Social Media Auftritt für dein Crowdfunding

By 14. April 2015Tipps&Tricks

Du hast eine Idee und ein Konzept für die Umsetzung, jetzt muss nur noch jemand von deinem Projekt erfahren! Egal ob du noch ganz am Anfang deines Projekts stehst oder schon in den Startschuhen für die Crowdfunding-Kampagne, gut geführte Social Media Kanäle können dir dabei helfen eine Crowd aufzubauen und wichtige Erfahrungen für dein Projekt zu sammeln.

Wie dir aber jede*r berichten wird, die*der schon einmal eine Fanseite betreut hat, ist es mit „schnell mal was auf Facebook posten“ nicht getan. Deswegen verrate ich dir hier wie du nicht nur gute, sondern auch die richtigen, Social Media Kanäle für dein Projekt aufbaust und wie du die richtige Content Strategie findest.

1. Deine Zielgruppe und passende Kanäle festlegen

Hast du ein Social Business oder hast du eher mit Technik zu tun?
Geht es um Nachhaltigkeit oder doch Lifestyle?
Ist deine Zielgruppe sehr jung oder schon älter?

Am Anfang einer guten Social Media Strategie stehen erstmal viele Fragen, denn nicht jeder Kanal ist auch der Richtige für dich und dein Projekt. Natürlich kannst du erstmal auf allen Kanälen aktiv sein, aber du wirst schnell feststellen, dass dies sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und deine Crowd auch nicht auf jeder Plattform anzutreffen ist. Aus diesem Grund solltest du ganz genau auswählen welche Kanäle für deine Idee und für deine Crowd die geeignetsten sind. Denn am Ende zählt ein einziger sehr gut betreuter Kanal mehr, als viele Kanäle, die nur selten mit neuem Content versorgt werden.

Facebook ist der Platzhirsch unter den Social Media Kanälen und deswegen (fast) für jedes Projekt der geeignete Hauptkanal und für Crowdfunding sowieso so gut wie unabdingbar. Dort ist eine große Bandbreite an Interessen und Altersgruppen vertreten, außerdem kannst du viele verschiedene Medien (z.B. Links, Bilder oder Videos) gut platzieren und sprichwörtlich an die Menschen bringen.

Facebook erlaubt es dir mittlerweile auch mehrere Posts im Voraus zu planen, sodass sich der Kanal auch für all jene eignet, die nicht so viel Zeit für Social Media haben. Mit dieser Funktion könntest du dich z.B. am Anfang der Woche hinsetzen und alle Posts für die kommenden Tage im Voraus planen.

Aber: um eine große Reichweite zu erreichen musst du trotzdem einige Arbeit in deine Fanseite investieren. Um die Reichweite zu steigern, kannst du Posts auch bezahlen.

Twitter ist ein Kurznachrichtendienst auf dem du deine Botschaft in 140 Zeichen oder weniger platzieren kannst. Aber auch Bilder und Videos werden von Twitter immer stärker gefördert. Deswegen ist Twitter ein sehr guter Kommunikationskanal für so ziemlich alle Anliegen.

Besonders geeignet ist Twitter, wenn du viele kurze und schnelle Botschaften hast, die quasi in Echtzeit deine Crowd erreichen sollen. Während einer Crowdfunding-Kampagne kann es wichtig sein, viele kleine Botschaften mit deiner Crowd zu teilen. Auf Twitter kannst du sehr gut mit deiner Crowd interagieren, Fragen beantworten und schnell auf Nachrichten von außen reagieren.

Aber Vorsicht: Twitter nimmt auch sehr viel Zeit in Anspruch, gerade weil es so schnelllebig ist. Mit einmal am Tag bei Twitter vorbeischauen ist es also eigentlich nicht getan.

Auf Instagram erzählst du die Geschichte deines Projekts in Bildern – ob Veranstaltungen, Essen, Reisen, Fotos aus deinem Büroalltag, deiner Werkstatt oder von deinen netten Kolleg*innen.

Der Vorteil von Instagram ist, dass du sehr leicht eine persönliche Verbindung mit deiner Crowd aufbauen kannst, was vor und während einer Crowdfunding-Kampagne sehr wichtig ist. Über die Bilder kann deine Crowd dir und deinem Team persönlich folgen und dadurch direkt mit euch mitfiebern.

Der Nachteil dagegen ist, dass du regelmäßig gute Bilder, Grafiken o.ä. brauchst, wenn es die nicht gibt, solltest du lieber die Hände von Instagram lassen.

Pinterest ist noch ein sehr neuer Kanal in der deutschen Social Media Landschaft, aber langsam von immer mehr Unternehmen genutzt. Auf Pinterest dreht sich alles um Rezepte, Zitate, Modetipps, Reiseziele, Lifestyle und DIY.

YouTube ist ein weiterer wichtiger Social Media Kanal der potentiell von deutschen Unternehmen noch sehr verkannt wird, also umso mehr ein Grund für dich, YouTube (oder eine der anderen Videoplattformen) zu nutzen.

Da zu jedem Crowdfunding auch ein Video gehört, könnte YouTube ein sehr guter Kanal für dich sein. Neben einem großen Kampagnen-Video, kannst du hier auch eine Art Videotagebuch (einen sog. Vlog) anfangen um deine Crowd immer auf dem Laufenden zu halten.

YouTube ist ein Teil von Google und somit gehört auch ein Google+-Account dazu, den du leider nicht umgehen kannst.

2. Zeit für Social Media planen und einschätzen

Als erstes gilt, fange lieber früher an die Social Media Kanäle für dein Projekt aufzubauen als später. So lernst du deine Crowd schon früh kennen, kannst nach Rückmeldungen für deine Kampagnenvorbereitung fragen und überhaupt eine stabile Crowd aufbauen. Es ist gerade für die ersten Tage deines Crowdfunding wichtig, ein Momentum aufzubauen, und je größer deine Crowd am Anfang ist, desto größer ist dieses Momentum.

Als nächstes solltest du dich fragen, wie viel Zeit du für die Social Media Arbeit hast. Wie schon einmal angedeutet, ist es mit „einfach mal schnell Facebook machen“ nicht getan. Ein guter Social Media Auftritt bedeutet Arbeit und jeder Kanal stellt andere Anforderungen an dich und deinen Zeitplan. Mit etwa 30 Minuten bis 1 Stunde pro Tag kannst du 2 Kanäle gut betreuen, z.B. Facebook und Twitter.

Gerade während einer Crowdfunding-Kampagne kann sich diese Zeit leicht verdoppeln oder verdreifachen. In der Zeit deiner Kampagne lohnt es sich mehr Präsenz zu zeigen, dann das führt zu einer höheren Reichweite. Außerdem kannst du nur so auf Fragen, Kommentare oder Probleme schnell reagieren und diese beantworten und lösen.

Instagram ist, wenn du regelmäßig gute Fotomotive zur Verfügung hast, sehr leicht aufrecht zu erhalten und nicht sehr zeitintensiv. Besonders während einer Kampagne kann es sich lohnen viele spontane Bilder über Instagram zu machen, die du später über deine anderen Kanäle streuen kannst.

Wenn du dich für Pinterest als Kanal interessiert, musst du regelmäßig Zeit darin investieren, denn nur so hast du thematisch interessante und gut gefüllte Boards und erscheinst regelmäßig in der Timeline deiner Follower.

YouTube nimmt selbstverständlich sehr viel Zeit in Anspruch, da jedes Video erst produziert und geschnitten werden muss. Videos lassen sich aber sehr gut für Crowdfunding-Kampagnen nutzen und sind vielseitig und kanalübergreifend einsetzbar.

Schlussendlich ist die Anzahl deiner Kanäle also stark abhängig von der Zeit die du in Social Media investieren kannst. Wenn du kaum Zeit hast, dann konzentriere dich lieber auf 1 oder 2 Kanäle und mache die extrem gut, statt viele Kanäle nur ab und an zu bespielen.

3. Leg fest, was du kommunizieren willst

Der Grundstein von guter Social Media Arbeit ist Storytelling.

Du brauchst eine spannende Kernbotschaft, von der du dann thematisch spannende Posts für deine Follower ableiten kannst, und zwar nicht nur ein- oder zweimal, sondern im Idealfall mehrmals täglich.

Die Story, auf der du dein Crowdfunding aufbaust, sollte sich perfekt in die große Story deines ganzen Projekts eingliedern. Stell dir dein Projekt also quasi wie ein Buch vor. Dein Crowdfunding ist ein Kapitel in dem Buch und bringt die ganze Geschichte voran.

Zu der allgemeinen Botschaft deines Projekts gehört auch ein persönlicher Aspekt. Deine Fans interessieren sich für den Menschen – oder das Team – hinter der Idee, also sollten du und dein Team sich nicht verstecken.

Indem du Erfolge und Misserfolge mit deiner Crowd teilst, schaffst du eine Bindung mit ihnen (ein gutes aktuelles Beispiel ist das gescheiterte Crowdfunding von Monagoo).

4. Der Platzhirsch – Einrichtung von Facebook

Um deinen Social Media Auftritt bei Facebook anzulegen, musst du in dem Navigationstab (dort wo du dich auch abmelden kannst) auf „Create Page“ klicken und dann die entsprechende Kategorie für dein Projekt auswählen (siehe Bild). Von dort aus musst du genauer spezifizieren, was du mit deinem Projekt genau machst. Wenn du nicht weiter weisst, ist es hierbei am einfachsten auf ähnlichen Facebook-Seiten vorbeizuschauen und die Kategorien quasi „abzugucken“.

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Wenn du die Seite angelegt hast, ist es wichtig, dass du sie mit Leben füllst.

Das bedeutet du brauchst ein Titelbild, ein Profilbild, eine kurze sowie eine lange Selbstbeschreibung, ein Impressum (siehe hier warum) und einen Link zu deiner eigentlichen Homepage. Wenn du das hast, kann es eigentlich auch schon losgehen mit dem Posten.

Um die Bilder für dein Facebook-Profil auch in der richtigen Größe zu erstellen, empfehle ich dir Canva. Canva ist ein kostenloses Online-Design-Tool, dass dir die richtigen Größen für jeden Social Media Kanal bereits vorgibt. Außerdem gibt es jede Menge Designhilfen und sogar einzelne Tutorials mit denen deine Designs bald noch besser werden.

Wenn du aber Photoshop und Co. bevorzugst, gibt es hier eine kleine Anleitung mit allen wichtigen Bildgrößen.

Ich würde dir auch empfehlen die Profil- und Titelbilder regelmäßig zu ändern. Gerade vor und während einer Crowdfunding-Kampagne sind Bilder ein sehr gutes Tool um deine Crowd schnell über das wichtigste aktuelle Thema zu informieren (z.B. Start der Kampagne, Fan werden oder Endspurt).

Der nächste Schritt für dich ist, ähnlichen Projekten wie deinem auf Facebook zu folgen. Nur so findest du regelmäßige Anregungen und Content den deine Crowd interessieren könnten.

5. Einrichtung von Twitter

Für den Kurznachrichtendienst kannst du dich ganz einfach online registrieren, denn es wird bei der Anmeldung nicht zwischen Personen und Unternehmen unterschieden.

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Problematisch kann bei der Anmeldung auf Twitter aber die Namensfindung sein. Ein Twitter-Handle (der Teil hinter dem @) darf nur 15 Zeichen lang sein. Wenn du also einen sehr langen Unternehmensnamen gewählt hast, bietet es sich z.B. an die Vokale herauszulassen.

Außerdem sind viele Handle auf Twitter bereits vergeben. Es kann also sein, dass du deinen Namen etwas abändern musst, indem du z.B. ein „De“ anhängst oder einen Unterstrich einfügst.

Dein Name auf Twitter ist unabhängig von deinem Twitter-Handle wählbar.

Ein gutes Beispiel dafür ist Claudia von CrowdSourcingDE. Ihr Twitter-Handle trägt den Namen des Blogs, während sie als Namen, ihren Klarnamen gewählt hat.

Nach der Anmeldung brauchst du auch für Twitter ein Profilbild, sowie ein Hintergrundbild für dein Profil. Dafür kann ich dir nur wieder Canva empfehlen. Das Tool nutze ich auch selbst fast täglich für meine Social Media Arbeit.

Wenn du dann in den Newsfeed schaust, wirst du sehen, dass du nichts siehst. Deine nächste Aufgabe ist es also, wie bei Facebook, ähnlichen Projekten und Unternehmen wie deinem zu folgen. Das Crowdcamp findet ihr zum Beispiel unter @CrowdCampDe.

Auf Twitter sind auch sehr viele Journalisten sowohl beruflich, als auch privat unterwegs. Recherchiere deswegen Journalisten die sich mit ähnlichen Themen wie du beschäftigen und folge und interagiere mit ihnen. So kannst du wichtige Beziehungen aufbauen, die während deiner Kampagne dann vielleicht sogar zu einem Artikel führen.

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6. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – Instagram einrichten

Instagram ist bisher nur auf mobilen Geräten nutzbar. Um Instagram zu nutzen musst du also zuerst die App herunterladen und dich dann registrieren.

Nachdem du allgemeine Informationen über dein Projekt eingegeben  (Achtung: die Biografie darf nur 150 Zeichen lang sein) und ein Profilbild hochgeladen hast, kannst du loslegen. Achte bei der Auswahl deiner Bilder aber auf jeden Fall auf Qualität. Gerade die Filter und Bearbeitungstools von Instagram können dir dabei helfen.

Du kannst Bilder von Instagram auch direkt bei Twitter teilen. Das ist eine gute Möglichkeit um bei coolen Aktionen während einer Crowdfunding-Kampagnen gleich mehrere Kanäle einzubinden und eure Crowd auf dem laufenden zu halten.

Wie bei Twitter und Facebook auch kannst du über die in Instagram integrierte Suchfunktion anderen Unternehmen und Persönlichkeiten folgen.

7. Ein weites Feld – Vimeo, Snapchat, Vine, Utopia, Xing, LinkedIn, Elo, Edgee…

Neben diesen drei Kanälen,  sowie Pinterest, Google+ und YouTube, gibt es noch sehr viele weitere Möglichkeiten um mit eurer Crowd in Kontakt zu kommen.

Wenn du besonders auf Akademiker, Firmen und Experten zugehen möchtest, dann würden sich Xing und LinkedIn anbieten.

Wenn du ein Sozialunternehmer bist, dass besonderen Wert auf Nachhaltigkeit und anderes Wirtschaften legt, dann wär Utopia sehr empfehlenswert. Als Unternehmen fällt jedoch ein jährlicher Betrag für die Nutzung der Unternehmensfunktionen an, der sich nach der Größe des Unternehmens richtet. Wenn dich Utopia als Kanal interessiert, dann setze dich am besten mit Utopia in Kontakt. Die Leute dort helfen dir gerne weiter das perfekte Setup zu finden.

Vimeo ist eine Videoplattformen, die du als Alternative zu YouTube nutzen kannst. Aber auch hier können, abhängig von der Menge an Videos die du hochladen möchtest, Gebühren anfallen.

Vine und Snapchat sind Videodienste, mit denen du kurze spontane Videos aufnehmen kannst. Wenn deine Crowd sehr jung ist, dann könntest du über diese beiden Kanäle nachdenken.

Elo und Edgee stehen gerade noch ganz am Anfang. Beide wollen sich aber zu einer Alternative zum Marktriesen Facebook entwickeln.

8. Die Reichweite steigern

Der beste Weg um am Anfang deine Reichweite zu steigern, ist es selbst Leuten zu folgen und auf Facebook deine eigenen Freunde einzuladen dir zu folgen, deine Beiträge zu liken und zu teilen. So baust du schnell eine Basis an Followern auf und betreibst aktives und wertvolles Netzwerken.

Social Media sind jedoch keine einseitige Sache. Je mehr du mit anderen Seiten interagierst und Beiträge kommentierst und likest, desto mehr Menschen werden auf dich und deine Seite aufmerksam. Andere Projekte in Posts zu verlinken, Posts anderer zu teilen und Fragen an deine Crowd zu stellen, sind weitere einfache Wege Aufmerksamkeit auf dich und dein Projekt zu lenken.

Ein anderer guter Weg mehr Aufmerksamkeit auf deine Posts zu lenken, sind Hashtags (#). Bekannt sind sie besonders von Twitter, aber auch auf Facebook und Instagram werden sie immer wichtiger. Im Moment sagt man, dass auf Facebook 1-2 Hashtags, auf Twitter 2 und auf Instagram 11 Hashtags die Reichweite am stärksten steigern.

Für deine Kampagne kannst du dir auch einen eigenen Hashtag überlegen. Diesen kannst du dann für jeden Post nutzen und auch deine Crowd dazu animieren diesen zu verwenden. Das Impact Hub Berlin macht das gerade mit dem Hashtag #F246 auf Twitter vor.

Hashtag_Beispiel_#F246

Bei Facebook kannst du jetzt auch für Reichweite bezahlen, indem du Posts „boostest“. Das kann gerade für den Anfang einer Crowdfunding-Kampagne hilfreich sein um schnell eine große Reichweite zu erreichen. Achte aber darauf, dass dein Post auch von Menschen verstanden wird, die vorher vielleicht noch nie von deinem Projekt gehört haben.

Tipp: Für den Start oder den Endspurt deiner Kampagne kannst du auch einen sogenanntenThunderclap starten. Mit Thunderclap kannst du gemeinsam mit allen mitmachenden Menschen zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Botschaft streuen. Fairmondo hat so beispielsweise mit 285 Helfer*innen auf einen Schlag 92.636 Menschen erreicht.

9. Den perfekten Post schreiben

Der perfekte Post muss in drei Worten: kurz-prägnant-ansprechend sein.

Die Aufmerksamkeitsspanne von Leser*innen im Internet ist extrem kurz und je länger dein Text ist, desto seltener wird er gelesen. Natürlich lassen sich ausführlichere Texte nicht immer vermeiden, aber als Faustregel kannst du dir für Social Media merken: je kürzer, desto besser.

Über Social Media kannst du außerdem die Meinung anderer über dein Projekt aktiv prägen und deine Crowd zur Interaktion mit dir auffordern.

Indem du über dich und dein Projekt informierst, trägst du zum Wissen und zur Urteilsfähigkeit deiner Crowd bei. Es lohnt sich also nicht zu schreiben „Mein Produkt ist toll“, sondern du könntest ein Bild vom Herstellungsprozess posten und schreiben „Nach langen Recherchen geht unser Produkt heute in die Produktion und hier seht ihr wie das aussieht“ (so wie es z.B. Einhorn getan haben). So baust du das Vertrauen deiner Crowd auf, was wiederum dazu führt, dass sie dich in deinem Crowdfunding unterstützen möchten.

Wenn du Links postest, würde ich dir empfehlen sie zu verkürzen. Links sind ästhetisch nicht sehr ansprechend und können das Bild deines Posts zerstören. Ein kurzer Link wie „dein.crowdcamp.de“ ist jedoch völlig okay und kann so in den Post integriert werden.

Bitly oder Owly sind sehr gute Tools für das Verkürzen von Links. Ein tolles und spannendes Feature (auch für die Analyse von anderen erfolgreichen Kampagnen) ist die Bitly-Statisktik Funktion, die du aufrufst, wenn du am Ende einen Bitly-Links einfach noch ein „+“ hinzufügst. Z.B. so: https://bitly.com/1Ct0wuF+ (ohne das „+“ kommst du zum eigentlichen Ziel)

10. Loslegen!

Jetzt gibt es nur noch eines zu tun: Einfach loslegen! Am Anfang ist vielleicht nicht jeder Post perfekt, aber du wirst sehr schnell herausfinden was deine Crowd interessiert und was eher nicht.

Für dein Crowdfunding ist Social Media Arbeit ein absolut unabdingbares Tool, denn darüber kannst du mit deiner bestehenden Crowd kommunizieren und deine Crowd auch ständig vergrößern.

Wenn du noch Fragen hast, dann stelle sie gerne in den Kommentaren und ich werde versuchen dich bei deinem Social Media Konzept zu unterstützen. Oder schicke uns einen Link zu deinen frischangelegten Profilen, ich freue mich auf deine Rückmeldungen.

Update:

Wir finden immer mal wieder coole Tools, mit denen man sich das Social Media Leben leichter macht. Deswegen update ich den Artikel einfach mal.

Eines dieser Tools ist Pablo. Mit Pablo kannst du ganz schnell und einfach Grafiken mit Zitaten oder Sprüchen darauf erstellen. Pablo ist kostenlos und du kannst entweder zwischen den vielen bereitgestellten  Sprüchen (allerdings nur auf Englisch) und Bildern wählen, oder deine eigenen Texte und Bilder hinzufügen bzw. hochladen. Zitate kommen in Social Media immer gut an und damit kannst du leicht coolen Content erstellen.

Guter Content auf deinem Blog hilft dir zwar weiter, aber nur, wenn ihn möglichst viele Menschen lesen und auch teilen. Um deine Artikel weiter zu streuen, haben wir zwei coole Tools gefunden, mit denen du Links für deine Blogposts erstellen kannst. Mit Click to Tweet kannst du einen Tweet erstellen und sogar nachverfolgen, wie viele Menschen den Button genutzt haben. Mit Share Link Generator geht das Ganz sogar noch einfacher, denn du musst dich nicht erst registrieren und kannst dort sogar Links für jeden deiner Social Media Accounts erstellen.

 

  • Drew Carson

    Habe von Thunderclap noch nichts gehört. Coole Sache! Danke
    Hier mein Projekt 😉 : http://www.SpiritTouchRecords.com

  • crowdcamp

    Schön, dass wir dir etwas neues zeigen konnte. Viel Erfolg mit deinem Projekt!

  • Laura

    Sehr schöne Übersicht. EInen interessanten Artikel zum Thema Crowdfunding gibt es im übrigen auch auf http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-04/33476321-bundestag-beschliesst-regeln-fuer-crowdinvesting-046.htm

  • Ja.. das ist einfach SUPER! Ich habe auch meinen Projekt

  • Aleksandar Hapunkt

    Sehr Informativer Artikel, gefällt mir wirklich sehr gut. Hier der Link zu meinen Proeject. https://www.facebook.com/dot.bitcoin

  • Ich möchte auch hier meine Website zeigen: http://adoriasoft.com/ Wir hilfen mit der Software Entwicklung.

  • In der heutigen Zeit beschreibt man sehr ausführlich, wie Sie eine soziale Netzwerkumgebung machen oder Profil erstellen können und vieles mehr. Jeder kann jetzt problemlos Freunde im Internet finden. Aber immerhin, es gibt nicht nur ein positives Ergebnis. Unsere Kinder tauchen in die Welt von sozialen Netzwerken, und entfremden sich von den Eltern. Ich bin die Mutter eines Teenagers, und ich musste eine der Programme whatsappmitlesen de benutzen, um zu erfahren, was mein Sohn macht, welcher Freundeskreis hat. Und ich bin nicht allein. Es gibt viele solche Eltern.

  • wir sind beeindruckt von Ihrem Artikel

  • Laura Fabijanic

    Stecke genau in diesem Thema fest, habe Social Media Kanäle angelegt und füttere diese, allerdings läuft das ganze recht träge, bzw. ich denke zuviel und mache zuwenig… habe unterschätzt, wie viel Arbeit das ist. Ein Feedback wäre großartig, habe bereits eine Kampagne auf startnext vorbereitet und vor allem die Crowd zu generieren scheint mir die größte Aufgabe.
    http://www.startnext.com/woodenspaces

    • Liebe Laura, das hast du gut erkannt: Sich eine Crowd aufbauen ist viel Arbeit, da musst du richtig aktiv sein oder dir jemanden für einstellen. Die Kampagne sieht mir ganz gut aus (nur nen schnellen Blick geworfen), nur ist es auch hier eben so, dass du vor allem deine bestehende Crowd dahin leiten musst. Und wenn diese noch ganz klein ist, können 25.000 Euro Fundingschwelle auch sehr viel sein…
      Viel Erfolg und liebe Grüße!
      Ernst

      • Simone Vogel

        Gibt es den eine Fausregel, wie groß die Crowd bei welcher Summe sein sollte. Also wenn ich 30.000 Euro brauche, wieviele Fans sollte ich im Vorfeld haben?

        • Liebe Simone,

          das ist leider schwer zu sagen, weil das auch stark davon abhängt, wie sehr deine Crowd hinter dir und deinem Projekt steht. Du kannst bspw. 3.000 Facebook Fans haben, die deine Seite mal vor Jahren gefolgt sind, nur aber kaum noch wissen, was dort abgeht. Auf der anderen Seite könntest du „nur“ 200 E-Mail- Abonnent*innen haben, denen du regelmäßig schreibst, die zu 90% deine Mails öffnen und dir fast immer auch antworten.

          Zum Glück gibt es aber doch eine Faustregel bzw. Statistik für dich: Pro Kampagnenbesucher*in bleibt im Durchschnitt 1 Euro bei dir in der Kampagne hängen. Das heißt, für 30.000 Euro benötigst du in etwa 30.000 Menschen, die von deiner Kampagne erfahren und darauf klicken.

          Viel Erfolg und liebe Grüße
          Ernst